Sinn und Zweck


Die Swiss Academy of Ophthalmology ist eine nationale Stiftung, welche sich der Qualitätssicherung, Forschung und Fortbildung in der praktischen Augenheilkunde verschrieben hat. Sie wirkt sowohl unterstützend als auch primär als Initiantin von Projekten und neuen Ideen, und sie strebt die Ergänzung der hergebrachten Ausbildungs-, Lehr- und Forschungstätigkeit mit neuen Mitteln und Impulsen an.

Die Stiftung stellt ein hohes Qualitätsniveau auf Ebene der Praxistätigkeit in der Ophthalmologie sicher und wirkt integrativ für alle innovativen Ideen und Projekte in die bestehenden Strukturen. Sie ist konfessionell, standes-, verbands- und gesundheitspolitisch neutral und sowohl von Behörden, Institutionen als auch Industrie vollständig unabhängig.

Gremien


Die augenmedizinische Versorgung in der Schweiz befindet sich auf einem hohen Niveau. Häufig könnten jedoch Erkrankungen durch gezielte Prävention, Früherkennung und mit modernen Therapie-Ansätzen einem besseren Verlauf zugeführt oder sogar verhindert werden.

Hier liegt der Fokus der Swiss Academy of Ophthalmology. Neben gezielter Forschungs- und Fortbildungsförderung ist es unser Anliegen, die augenärztliche Tätigkeit in der Praxis sowie die primären Anlaufstellen mit entsprechendem Fachwissen zu unterstützen. Wir legen daher unser Augenmerk auf die Optimierung der allgemeinen Qualitätsstandards und arbeiten aktiv an der Vermittlung von Wissen und Innovation.

 

Organigramm

Für eine optimale Betreuung


Das Gesundheitswesen in der Schweiz befindet sich auf einem hohen Niveau. Doch noch immer gibt es Krankheiten, die wir nicht behandeln können; Probleme, die wir noch nicht bewältigt haben. Die Schweizer Augenärzte haben die Swiss Academy of Ophthalmology gegründet, um Forschung, Entwicklung und auch Aus- und Weiterbildung auf hohem Niveau zu unterstützen und zu gewährleisten.

 

Die Stiftung setzt sich ein für:

  • eine optimale praxisrelevante Forschung in der Augenheilkunde
  • eine effiziente Aus-, Fort- und Weiterbildung der Augenärzte
  • Innovation und Fortschritt in der Medizin zugunsten der Patienten

 

Die Stiftung organisiert:

  • ein einheitliches Berufsbild der ophthalmologischen Praxisassistentin (OMPA)
  • die Aus-, Fort- & Weiterbildung des Praxispersonals
  • Merkblätter, Guidelines für Praxis und Patienten
  • Programme für Praxisvertretung, Auslandeinsätze, optimierte Praxiseinrichtung und vieles mehr
  • Kongresse zur Wissensvermittlung und zum Erfahrungsaustausch

 

Die Stiftung unterstützt:

  • Projekte in medizinisch unterversorgten Gebieten
  • AugenärztInnen, welche sich in Katastrophengebieten und Entwicklungsländern einsetzen
  • innovative Forschungsprojekte, welche zur besseren augenmedizinischen Versorgung der Bevölkerung beitragen
  • Trainingsprogramme für Augenärzte und Augenärztinnen
  • den Wissensaustausch zwischen diversen Fachkräften

SAoO (Stiftungsrats) Mitglieder im Dienste der Raumfahrtwissenschaft


Auf Wunsch des Forschungsteams der Kardiologie der Universitäts Düsseldorf, unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Jung, und im Auftrag der Deutschen Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt sich unser Stiftungsratsmitglied Dr. Michael Bärtschi an der Erforschung der Mikrozirkulation unter Bedingungen der Schwerelosigkeit. So wie sie an Bord der Internationalen Raumstation ISS oder für die geplanten Raumflüge zum Mond und Mars vorkommen.

Dabei werden unter weiterem die retinale Mikrozirkulation im Verhältnis zum Augeninnendruck unter hyper-g (Hyperschwerkraft) und Zero-G(Schwerelosigkeit) Bedingungen evaluiert, sowie eine lange Reihe weiterer physikalischer und physiologischer Vitalwerte des Blutes entnommen und analysiert.

Um unter den besonderen Bedingungen der Schwerelosigkeit klinisch akkurat Augeninnendruckwerte ermitteln zu können, musste Dr. Bärtschi einen, den extrem hohen Sicherheitsstandards der Raumfahrt entsprechenden, Helm zur Aufnahme des Rebound Tonometers entwerfen, sowie die Auslösemechanismen des Tonometers für die Schwerelosigkeit überlisten. Dies gelang mit Hilfe von schweizerischen Metallbauwerkstätten und technischer Hilfe von iCare Finnland erfolgreich und wurde 2021 von NoveSpace technisch geprüft und abgenommen.

Die erste Zero-G Parabelflugkampagne zur Prüfung der Technik und Sicherheit („Proof of concept“) wurde erfolgreich im Juni 2021 über dem Atlantik durchgeführt. Hier Bilder unserer 36th wissenschaftlichen Kampagne mit der Experimentanordnung an Bord der für diese Zero-G Zwecke umgebauten Airbus 310 in während hyper-g und Zero-G Phasen. (Bilder Deutsche Luft- und Raumfahrt Agentur DLR)

 

Die zweite Zero-G Parabelflugkampagne mit Ziel der vitalen in-vivo Evaluierung aller Blut und Zirkulations spezifischen Daten ist für den Februar 2022, wiederum über dem Atlantik westlich von Frankreich, vorgesehen.